Constantin Schreiber Vermögen

Stand: September 2026 · geprüft von der Redaktion · Lesezeit: 7 Minuten

Ein genaues Vermögen von Constantin Schreiber ist öffentlich nicht belegt. Bekannt sind dagegen sein Honorar als früherer Tagesschau-Sprecher und mehrere Bestseller aus seiner Feder. Dieser Artikel trennt die belegten Fakten von den kursierenden Schätzungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Constantin Schreiber wurde am 14. Juni 1979 in Cuxhaven geboren.
  • Er moderierte von 2017 bis Mai 2025 die Tagesschau, ab 2021 auch die Hauptausgabe um 20 Uhr.
  • Als freier Sprecher erhielt er laut ARD-Angaben 259,89 Euro pro Hauptausgabe.
  • Ein konkretes Gesamtvermögen ist öffentlich nicht belegt, seriöse Schätzungen dazu liegen nicht vor.

Wer ist Constantin Schreiber?

Constantin Schreiber ist Journalist, Buchautor und ehemaliger Tagesschau-Sprecher. Er wuchs in Wilhelmshaven auf, wo sein Vater Bürgermeister war. Nach dem Abitur lebte er einige Monate bei einer befreundeten Familie in Damaskus und lernte dort Arabisch. Anschließend studierte er Jura in Passau und Oxford.

Nach dem juristischen Staatsexamen wechselte er in den Journalismus. Er volontierte bei der Deutschen Welle und arbeitete danach als Reporter und Korrespondent in Beirut und Dubai. Zwischenzeitlich war er auch als Hauptstadtkorrespondent für n-tv und RTL in Berlin tätig und berichtete aus dem politischen Regierungsviertel. Von 2012 bis 2016 moderierte er zudem reguläre Nachrichtensendungen bei n-tv und erhielt 2016 den Grimme-Preis für das Format „Marhaba – Ankommen in Deutschland“, eine Sendung über Geflüchtete in Deutschland.

Wie hoch ist das Vermögen von Constantin Schreiber?

Eine seriöse, belegte Schätzung zum Gesamtvermögen von Constantin Schreiber existiert derzeit nicht. Im Internet kursieren vereinzelt Zahlen zwischen einer halben und anderthalb Millionen Euro. Diese Angaben stammen von Portalen ohne nachvollziehbare Quelle und lassen sich nicht überprüfen. Dieser Artikel übernimmt solche Zahlen deshalb nicht.

Belegt sind stattdessen einzelne Einnahmequellen: das Honorar als Nachrichtensprecher, Einnahmen aus Buchverkäufen und seine aktuelle Tätigkeit als Journalist und Podcaster. Aus diesen Bausteinen lässt sich kein verlässliches Gesamtvermögen ableiten.

Warum Vermögensschätzungen bei TV-Gesichtern oft ungenau sind

Bei vielen Fernsehmoderatoren und Journalisten fehlen offizielle Zahlen zum Vermögen. Gehälter bei öffentlich-rechtlichen Sendern gelten meist als vertraulich, Verlage und Produktionsfirmen veröffentlichen Honorare ebenfalls selten. Hinzu kommen Nebeneinkünfte aus Büchern, Vorträgen oder eigenen Formaten, die sich von außen kaum beziffern lassen.

Genau dieses Muster zeigt sich auch bei Schreiber. Er verdiente über Jahre ein vergleichsweise niedriges Honorar pro Sendung, gleichzeitig verkauften sich mehrere seiner Bücher gut. Wie stark beide Einnahmequellen sein Gesamtvermögen tatsächlich prägen, bleibt öffentlich unklar.

Gehalt als Tagesschau-Sprecher

Schreiber war bei der ARD nie fest angestellt. Er arbeitete als freier Mitarbeiter und wurde pro Sendung bezahlt. Laut Angaben des früheren ARD-aktuell-Chefs Kai Gniffke erhielt ein Sprecher 259,89 Euro für die Hauptausgabe der Tagesschau. Kürzere Ausgaben brachten deutlich weniger ein.

Durch mehrere Einsätze an einem Tag kam einiges zusammen. Laut t-online konnten Sprecher an einzelnen Tagen 1.000 Euro oder mehr verdienen. Der frühere Tagesschau-Sprecher Marc Bator kritisierte die Honorare dennoch als zu niedrig im Vergleich zu marktüblichen Vergütungen.

Kurzantwort: Constantin Schreiber verdiente als Tagesschau-Sprecher rund 260 Euro pro Hauptausgabe. Ein Gesamtvermögen lässt sich daraus nicht ableiten, da er zusätzlich als Autor und Journalist arbeitete.

Einnahmequellen jenseits der Tagesschau

Neben der Moderation schrieb Schreiber mehrere erfolgreiche Bücher. Sein Sachbuch „Inside Islam – Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird“ erreichte Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste. Auch „Glück im Unglück“ aus dem Jahr 2023 und das Debattenbuch „Lasst uns offen reden!“ aus dem Jahr 2024 schafften es auf die Bestsellerliste. 2025 erschien zudem sein Krimi „Echnatons Fluch“.

2019 gründete Schreiber die Deutsche Toleranzstiftung mit Sitz in Leipzig. Unter dem Motto „Triff mich“ können Schulen Journalisten einladen, die von ihrer Arbeit berichten. Schülerinnen und Schüler produzieren dabei eigene journalistische Beiträge zu interkulturellen und interreligiösen Themen. Nach eigenen Angaben finanziert Schreiber die Stiftung über Einnahmen aus seinen Buchveröffentlichungen. Wie hoch dieser Anteil ausfällt, hat er bislang nicht öffentlich gemacht.

Bei anderen bekannten Medienschaffenden wie Daniel Aminati oder Birgit Schrowange zeigt sich ein ähnliches Bild. Mehrere berufliche Standbeine addieren sich, ein belastbares Gesamtvermögen bleibt trotzdem selten öffentlich bekannt.

Karrierestationen im Überblick

Schreibers beruflicher Weg verlief über mehrere Stationen. Von 2004 bis 2006 volontierte er bei der Deutschen Welle. Danach berichtete er als Korrespondent aus Beirut und deckte die arabische Halbinsel sowie Nordostafrika ab. Zwischen 2009 und 2011 beriet er das Auswärtige Amt in Medienfragen zum Nahen Osten.

Ab 2012 moderierte er bei n-tv, bevor er im Januar 2017 zur ARD wechselte. Dort präsentierte er zunächst frühe und Wochenend-Ausgaben der Tagesschau und des Nachtmagazins. Ab 2021 gehörte er zum festen Team der Hauptausgabe um 20 Uhr. Am 25. Mai 2025 moderierte er dort zum letzten Mal.

Wechsel zu Axel Springer und Rückkehr aus Israel

Im September 2025 begann Schreiber als Global Reporter beim Axel-Springer-Verlag, seine Stammredaktion war die „Welt“. Von Tel Aviv aus berichtete er über den Nahen Osten, unter anderem während des Kriegs zwischen Israel und dem Iran. Er selbst beschrieb diese Zeit als „sehr spannend“.

Im Mai 2026 kehrte er aus familiären Gründen nach Deutschland zurück. Seitdem arbeitete er von dort aus verstärkt an Podcast-Formaten statt an klassischen Fernsehbeiträgen.

Neue Pläne ab 2027

Ende 2026 verlässt Schreiber den Axel-Springer-Verlag nach gut einem Jahr. Als Grund nannte er den Wunsch nach beruflicher Veränderung. In einem Video auf Instagram und YouTube sagte er: „Ich glaube daran, dass Veränderung im Beruf immer gut ist, um weiter zu wachsen.“ Konkrete Details zu seiner neuen Aufgabe ab 2027 nannte er bislang nicht.

Parallel dazu tourt er mit dem Bühnenprogramm „Sagen, was ist“ durch mehrere deutsche Städte. Tickets für Termine in München, Stuttgart, Mannheim und Köln sind bereits erhältlich.

Kurzantwort: Schreiber verlässt Axel Springer Ende 2026 und startet 2027 eine neue, bislang unbekannte Aufgabe. Zusätzlich tourt er mit dem Bühnenprogramm „Sagen, was ist“ durch mehrere deutsche Städte.

Privatleben: Familie und Wohnort

Constantin Schreiber ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die Familie lebt in Hamburg. Details zu seiner Ehefrau, etwa ihren Namen oder Beruf, hält er bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Ähnlich zurückhaltend zeigen sich auch andere öffentliche Personen wie Nora Tschirner bei Fragen zu ihrem Privatleben und ihrem Vermögen.

Fazit

Für Constantin Schreiber lässt sich kein belegtes Gesamtvermögen nennen. Einzelne Bausteine sind dagegen gut dokumentiert: das niedrige Honorar als freier Tagesschau-Sprecher, mehrere Bestseller und aktuell seine Arbeit als Podcaster und Bühnenkünstler. Wer nach einer konkreten Vermögenszahl sucht, findet online nur unbelegte Schätzungen. Seriös lässt sich derzeit nur festhalten, dass Schreiber seine Einnahmen über mehrere berufliche Standbeine streut.

FAQ – Häufige Fragen

Wie hoch ist das Vermögen von Constantin Schreiber?

Eine seriöse, öffentlich belegte Schätzung gibt es nicht. Bekannt sind lediglich einzelne Einnahmequellen wie sein Tagesschau-Honorar und Buchverkäufe.

Wie viel verdiente Constantin Schreiber bei der Tagesschau?

Laut ARD-Angaben erhielt er 259,89 Euro pro Hauptausgabe. Bei mehreren Einsätzen an einem Tag kamen laut Medienberichten bis zu 1.000 Euro zusammen.

War Constantin Schreiber bei der ARD fest angestellt?

Nein. Er arbeitete als freier Mitarbeiter und wurde pro Sendung bezahlt, nicht über ein festes Gehalt.

Welche Bücher hat Constantin Schreiber geschrieben?

Darunter sind die Bestseller „Inside Islam“, „Glück im Unglück“ und „Lasst uns offen reden!“. 2025 erschien zudem der Krimi „Echnatons Fluch“.

Warum hat Constantin Schreiber die Tagesschau verlassen?

Nach mehr als acht Jahren suchte er neue berufliche Wege. Am 25. Mai 2025 moderierte er dort zum letzten Mal.

Wo arbeitete Constantin Schreiber nach der Tagesschau?

Ab September 2025 arbeitete er als Global Reporter für Axel Springer und berichtete von Tel Aviv aus über den Nahen Osten.

Warum verlässt Constantin Schreiber Axel Springer?

Er nennt den Wunsch nach beruflicher Veränderung als Grund. Zum Jahresende 2026 endet sein Vertrag, 2027 beginnt eine neue, noch nicht näher benannte Aufgabe.

Ist Constantin Schreiber verheiratet?

Ja, er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Details zu seiner Ehefrau macht er nicht öffentlich.

Wo lebt Constantin Schreiber?

Er lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Was macht Constantin Schreiber ab 2027?

Die genaue neue Aufgabe ist noch nicht bekannt. Bereits gebucht werden kann sein Bühnenprogramm „Sagen, was ist“ in mehreren deutschen Städten.

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Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion vermögensatlas.de – recherchiert Fakten zu Karrieren und Vermögen öffentlicher Personen auf Basis seriöser Quellen.

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