Britta Hofmann Gehalt: Warum Sky keine Zahlen nennt

Kurzantwort: Ein konkretes Gehalt von Britta Hofmann ist nicht öffentlich bekannt. Sky ist als privater Bezahlsender nicht zur Offenlegung von Mitarbeitergehältern verpflichtet, anders als die öffentlich-rechtlichen Sender, die zumindest die Bezüge ihrer Führungsebene veröffentlichen müssen. Weder Sky noch Hofmann selbst haben sich öffentlich zu ihrem Honorar geäußert, und auch seriöse Medien nennen dazu keine Zahl.

Britta Hofmann moderiert seit über einem Jahrzehnt für Sky Sport und gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Fußballberichterstattung im deutschen Bezahlfernsehen. Wer nach ihrem Gehalt sucht, stößt schnell auf eine Grenze, die bei privaten Sendern grundsätzlicher ist als bei ARD und ZDF: Sky veröffentlicht keine Gehaltsdaten, weder für die Geschäftsführung noch für Moderatorinnen und Reporter.

Dieser Artikel trennt, was zu Hofmanns Werdegang und ihrer Rolle bei Sky belegt ist, von der Frage, warum sich ihr Einkommen nicht seriös beziffern lässt.

Wer Britta Hofmann ist

Britta Hofmann wurde am 25. Februar 1980 in Attendorn geboren und wuchs ab ihrem dritten Lebensjahr in Hamm auf. Nach dem Abitur 1999 studierte sie von 2000 bis 2005 Diplom-Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln. Von 2006 bis 2008 absolvierte sie ein Volontariat beim Nachrichtensender n-tv, wo sie bereits ab 2005 als Sportmoderatorin bei den täglichen Nachrichten zu sehen war. Als Live-Reporterin berichtete sie für n-tv und RTL unter anderem von den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking und den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver.

Wechsel zu Sky Sport News und die Bundesliga

Mit dem Start des ersten deutschen 24-Stunden-Sportnachrichtensenders Sky Sport News am 1. Dezember 2011 wechselte Hofmann zum Bezahlsender Sky. In der Anfangszeit bildete sie ein festes Moderationspaar mit Martin Winkler, bevor der Sender auf wechselnde Teams umstellte. Seit der Saison 2012/13 ist sie für Sky Sport in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga als Field-Reporterin im Einsatz. Mit Beginn der Saison 2015/16 präsentierte sie zusätzlich die UEFA Europa League, seit dem 9. August 2017 moderiert sie die Bundesliga-Sendung „Super Samstag“. Während der Corona-Krise 2020 übernahm sie zudem die Moderation des neuen Formats „Dein Verein“, das seither als Vorschau-Sendung zum jeweiligen Bundesliga-Spieltag im Programm bleibt.

Warum Sky keine Gehälter offenlegt

Öffentlich-rechtliche Sender wie ARD und ZDF unterliegen seit einer 2017 gestarteten Transparenzoffensive einer Pflicht, die Bezüge ihrer Intendantinnen und Intendanten sowie der Direktorinnen und Direktoren zu veröffentlichen – finanziert werden sie schließlich über den Rundfunkbeitrag. Sky Deutschland ist dagegen ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das sich über Abonnements finanziert und keiner vergleichbaren gesetzlichen Offenlegungspflicht unterliegt. Gehälter von Geschäftsführung, Moderatorinnen und Reportern bleiben grundsätzlich intern. Das gilt für Hofmann ebenso wie für ihre Kolleginnen und Kollegen im Sky-Sportstudio.

Was zu Gehältern im Bezahlfernsehen allgemein bekannt ist

Zur Vergütung von Moderatorinnen und Experten bei privaten Sportsendern kursieren gelegentlich grobe Branchenangaben, etwa in Berichten über die Gagen von TV-Experten bei Sky und DAZN, die sich auf Recherchen der „Sport Bild“ berufen und Spannen von rund 50.000 bis 100.000 Euro im Jahr für Moderatorinnen und Moderatoren nennen. Solche Zahlen sind branchenweite Durchschnittswerte ohne Bezug zu einer einzelnen Person und sagen nichts über Hofmanns individuelles Honorar aus. Eine konkrete, auf sie bezogene Zahl liefert keine der eingesehenen Quellen.

Woher kursierende Angaben zu Hofmann stammen

In der Recherche zu diesem Artikel fanden sich zu Britta Hofmann zahlreiche Beiträge über ihr Privatleben, ihre Auftritte in sozialen Netzwerken und ihre Rolle bei Sky – aber keine Quelle, die eine konkrete Gehalts- oder Vermögenszahl nennt. Anders als bei vielen anderen bekannten Fernsehgesichtern existiert zu ihrem Einkommen offenbar nicht einmal eine unbelegte Schätzung auf einschlägigen Portalen. Das unterscheidet ihren Fall von Personen, zu denen Content-Seiten ohne Quellenangabe Millionenbeträge kolportieren.

Der Unterschied zu öffentlich-rechtlichen Kolleginnen

Bei ARD und ZDF lassen sich zumindest Gesamtsummen für bestimmte Berufsgruppen finden, weil Redaktionen die Sender regelmäßig über den Evangelischen Pressedienst nach den Ausgaben für Sportmoderation fragen und Antworten erhalten – etwa Angaben, wie viele Millionen Euro eine Saison lang an alle Sportmoderatorinnen und -moderatoren zusammen gezahlt werden. Ein solches Auskunftsrecht gegenüber der Presse besteht bei Sky nicht, weil das Unternehmen nicht durch den Rundfunkbeitrag finanziert wird und keiner vergleichbaren Kontrolle durch Rundfunk- oder Verwaltungsräte unterliegt. Deshalb gibt es zu Hofmanns Arbeitgeber nicht einmal die Art von Durchschnittszahlen, die es für einzelne ARD-Sparten gibt.

Einordnung

Hofmanns beruflicher Weg von n-tv über die Olympischen Spiele bis zur festen Rolle bei Sky Sport ist gut dokumentiert. Ihr Gehalt gehört dagegen zu den Informationen, die ein privater Bezahlsender grundsätzlich nicht veröffentlicht. Wer bei einem Sender wie Sky nach individuellen Gehältern sucht, wird selten fündig – das liegt an der Rechtsform des Unternehmens, nicht an mangelnder Transparenz gegenüber einzelnen Personen.

Häufige Fragen

Wie viel verdient Britta Hofmann bei Sky?

Das ist nicht öffentlich bekannt. Sky ist ein privater Bezahlsender und muss anders als ARD oder ZDF keine Gehälter offenlegen.

Seit wann arbeitet Hofmann für Sky?

Seit dem Start von Sky Sport News am 1. Dezember 2011. Zuvor war sie von 2005 bis 2011 bei n-tv als Sportmoderatorin und Reporterin tätig.

Welche Sendungen moderiert Britta Hofmann?

Unter anderem „Super Samstag“ und „Dein Verein“ bei Sky Sport, außerdem ist sie als Field-Reporterin in der 1. und 2. Bundesliga im Einsatz.

Gibt es Schätzungen zu Hofmanns Vermögen?

In der Recherche zu diesem Artikel fand sich keine Quelle, die eine konkrete Vermögens- oder Gehaltsschätzung zu Britta Hofmann nennt.

Warum legen private Sender keine Gehälter offen?

Anders als die beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sender unterliegen private, abonnementfinanzierte Unternehmen wie Sky keiner gesetzlichen Transparenzpflicht für Mitarbeitergehälter.

Was verdienen Sportmoderatoren bei privaten Sendern im Schnitt?

Berichte, die sich auf Recherchen der „Sport Bild“ berufen, nennen für Moderatorinnen und Moderatoren bei Sky und DAZN branchenweite Spannen von rund 50.000 bis 100.000 Euro jährlich – ohne Bezug zu einer einzelnen Person.

Quellen

Geschrieben von Bella, Redaktion vermögensatlas.de — sie schreibt hier über Vermögen, Einkommen und die Zahlen dahinter.

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